Garnelenaquarium

Nachdem ich einige Beiträge bei Instagram über mein aktuelles Aquarium geposted habe kam ich darauf, dass es doch schön wäre, die ganzen Informationen statt dort in langen Beschreibungen hier zusammenzufassen.

2013 habe ich ein erstes Nano-Aquarium eingerichtet. Mein damaliger Freund hatte ein großes Aquarium mit vielen Fischen drin, aber auch kleinen Garnelen am Boden, die einfach das Beste an diesem Aquarium waren! Mein Aquarium sollte also nur diese Garnelen enthalten. Es wurde ein 30l Nano, mit Filter, Licht und später auch einem Heizstab, da das große Aquarium ein tropisches Aquarium und die Garnelen, von denen sechs bei mir einziehen sollten, höhere Wassertemperaturen gewöhnt waren. Das kleine Aquarium wurde größtenteils mit Material, das schon vorhanden war, eingerichtet. Der Kies war derselbe wie im großen Aquarium, ich habe Pflanzenableger bekommen und ganz viel Tipps und Hilfe. Nach einigen Wochen Einfahrzeit, ich denke, es waren sechs Wochen, durfte ich mir also einige Rückenstrichgarnelen (Neocaridina davidi) im großen Aquarium aussuchen. Dort gab es auch Zebrarennschnecken, entweder Neritina natalensi oder Neritina turrita, von denen eine mittelgroße ebenfalls als Algenvernichter einzog. Diese ist gelb-schwarz gestreift, es kam später noch eine gekaufte rote mit schwarzen Punkten dazu. Diese Schnecke gehört der selben Art an, ist also einfach ein anderer Farbschlag.

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Foto von 2016. (Ich habe die Festplatte mit Fotos von 2013 noch nicht in einem der Umzugskartons gefunden). Die gelb-schwarze Zebrarennschnecke ist gut am Thermometer zu erkennen.

Wurzel, Pflanzen (hier eine Anubias barteri var. nana) und einige Mosskugeln (Cladophora aegagrophila), Filter, Heizstab und natürlich Licht – alles da. Und wie man sieht haben es die sechs Garnelen sehr geliebt, denn sie haben Unmengen Nachwuchs produziert. Praktischerweise habe ich damals in einem Neubau mit Zentralheizung (dazu später mehr) gewohnt und das Aquarium stand im Bad direkt neben dem Waschbecken. Wasserwechsel waren also mein kleinstes Problem in der Zeit. Größeres Problem war die zeitweise Überpopulation. Das hat sich dann aber auch irgendwie von selbst reguliert. Die besagte Anubias hatte ich leider nicht richtig gewässert, so dass ich mit der Pflanze vermutlich ein Schneckenabewehrmittel ins Aquarium geholt habe, das eben auch andere Wirbellose wie meine Nelchen angegriffen hat. Die vielen Garnelen auf dem Bild sind die Nachkommen der wenigen, die diesen Pflegefehler überlebt haben. Seitdem bin ich etwas paranoid, was neue Dinge im Aquarium angeht. Mir kommt da nichts rein, was nicht mindestens eine Woche gewässert wurde. Außerdem hatte ich eine Garnelengeneration, die wohl einen Gendefekt hatte (bei einem Startgenpool von nur sechs Tieren nicht unwarscheinlich…) und eine Häutung im mittleren Alter nicht überstanden hat. Danach habe ich auch gelernt, das Huminstoffe aus getrocknetem Laub enorm wichtig für Garnelen in der Häutung sind. Blätter sammle ich im Herbst selbst, bevorzugt in Gebieten mit wenig oder kaum Verkehr wie z.B. dem Schwarzwald oder dem Odenwald. Deutsche Eiche oder Ahorn haben sich als geeignet erwiesen. Diese koche ich zweimal ab und spüle sie vor dem Einlegen ins Aquarium nochmal mit klarem Wasser und hatte damit nie Probleme.

Insgesamt ging es den Garnelen aber über die drei Jahre im Neubau blendend. Irgendwann habe ich gelernt, das die Haltung von Zebrarennschnecken in reinem Süßwasser nicht artgerecht ist. Mir tut es heute noch Leid, das ich da zwei Wildfänge sitzen haben, denn ich finde, Wildfänge in den allgemeinen Handel zu bringen ist grundlegend falsch. Es gibt genug Auswahl an in Deutschland lange gezüchteten Tieren, da muss man nicht noch eine Schnecke einbringen! Deshalb achte ich darauf, keine Wildfänge mehr zu kaufen (indem ich Überprüfe, ob die Art nachgezüchtet wurde). Artgerechter kann ich aus Platzmangel und finanziellen Gründen leider nicht nachträglich werden. Die beiden behalten ihr gewohntes Habitat also leider weiterhin bei.

Aquarium_Wassertest
Kleines Foto beim Wassertest. Man beachte die fehlenden Sicherheitsschlaufen* bei den Kabeln – etwas, das ich damals schon wusste, aber nicht ändern konnte aufgrund der räumlichen Gegebenheiten. Links neben dem Auqarium eine CO2-Flasche, daneben eine Lufthebepumpe.

2016 bin ich samt dem Aquarium umgezogen. Ich musste erst nachlesen, wie man ein Aquarium umzieht, und bei Nano-Aquarien wurde vielfach empfohlen, sämtliche Technik und Deko und Pflanzen zu entfernen, das Wasser bis auf wenige Zentimeter abzulassen und das Aquarium samt Tieren von A nach B zu bringen (das Wasser muss dabei abgefüllt und mit umgezogen werden, da am neuen Standort andere Wasserwerte herrschen können). Nun ja, das war nicht die beste Idee meines Lebens. Meine armen Eltern haben ganz schön geschnauft, als die das fast leere Aquarium samt Garnelen auf einem Brett die Treppen hochtragen mussten. Den Garnelen hat das auch nicht so gut gefallen, da ich die Pflanzen ja wieder einpflanzen musste und bis alles wieder sauber gefiltert war fehlten einige der Nelen – Tod durch Stress. Die neue Wohnung ist ein Altbau gewesen – und ich hatte das Zimmer, das am weitesten vom Bad entfernt war. Wasserwechsel waren plötzlich ein großes Drama, und ich machte gleich zwei schwerwiegende Pflegefehler: ich habe nicht genug darauf geachtet, dass das warme Wasser jetzt aus einer älteren Gastherme mit Kupfer drin kam und das ich kaltes Wasser nicht einfach so ins Aquarium schütten kann. Ersteres wurde mir sehr schnell klar, da Kupfer auch Schnecken angreift und vor allem meine Rennies sich in der neuen Wohnung nicht so richtig eingewöhnen wollten – Fluchversuche wurden gestartet. Die Garnelen haben sich zunächst nicht mehr fortgepflanzt. Also nahm ich kaltes Wasser, was immerhin nicht im Kupfer erhitzt werden musste – und das war noch falscher, denn der plötzliche Wassertemperaturunterschied kostete den meisten meiner Nelchen das Leben (ich habe sehr geweint deswegen). Danach hatte ich den Dreh gezwungenermaßen schnell raus, Wasser abfüllen, ein oder zwei Nächte stehen lassen, mit dem Wasserkocher (der nicht frisch entkalkt sein darf) erhitztes Wasser dazugeben, bis die Temperatur einigermaßen passt, dann Wasserwechsel machen. Den Nelen ging es so wieder besser und auch die Schnecken schneckten wieder fröhlich herum. Mir waren diese Wasserwechsel aber eigentlich zu umständlich, weswegen ich nur noch alle zwei Wochen gewechselt habe (zum Schluss dann alle drei Wochen…) und so ohne es zu wissen ein Altwasseraquarium bekam. Das war auch okay, denn alles war fest eingefahren, aber das Aquarium hatte eben nicht mehr das kristallklare Wasser, wie ich es gewöhnt war.

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Durch eine nicht ganz saubere Scheibe zu fotografieren ist nicht ideal… So sah das Aquarium zum Schluss aus. Man sieht meine Putzunlust an den Fadenalgen…

Schlimmer noch, die bei den Nelen sehr beliebten Mooskugeln fingen an, Fäden auszubilden (am Ende sind es eben Algen) und das Aquarium war nur noch dezent bevölkert. Hier habe ich dann einen gravierenden Fehler gemacht: ein guter Freund von mir hat mir neue, orange Garnelen und zwei kleine Fische zum Geburtstag geschenkt. Die Fische fühlten sich anfangs wohl, bis einer in den Filter (ich habe zwischendurch mit anderen Herstellern experimentiert, da Dennerle schon sehr teuer ist) geschwommen ist und umkam. Da ich ausgerechnet Fische ausgesucht hatte, die zwar Nano-geeignet, aber in Gruppen zu mindestens zwei gehalten werden sollten, hat der andere schnell aufgegeben. Die Garnelen haben ebenfalls nicht überlebt: ich habe sie zu schnell ins Wasser gesetzt, und den Unterschied von Wasserwerten und vermutlich Temperatur haben sie nicht verkraftet. Das tut mir heute noch so sehr leid, wenn man sich Tiere anschafft, dann ist man auch voll und ganz für deren Wohlbefinden verantwortlich, und ich habe hier alles falsch gemacht, was ging.

Besser lief es dann mit den blauen Garnelen, die meinen recht ingezüchteten Bestand an roten Garnelen auffrischen sollten. Auch meine blauen Garnelen sind Neocaridina davidi, nur eben in einem anderen Farbschlag (nicht zu verwechseln mit Caridina mariae, welche auch blau sein können). Diese neuen blauen Nelen machten fleißg Nachkommen mit meinen roten, was dazu führt, das ich heute noch blau gestreifte Garnelen in der Gruppe habe. Von den rein blauen hat leider keine ihr erstes Jahr überlebt, ich habe aus einer Fachzeitschrift später auch erfahren, warum: jede Garnelenpopulation bringt ihre eigenen Bakterien mit, und wenn zwei Populationen aufeinander treffen, kommt eine meist nicht mit den neuen Bakterien zurecht. Sollte ich nochmal neue Garnelen einsetzen wollen, dann muss ein kleines Quarantänebecken her, in dem das Wasser regelmäßig aus dem großen Aquarium zugetauscht wird, damit sich die Bakterien „kennen lernen können“.

Nelen_Mooskugel
Garnele auf Mooskugel, eigentlich eine schöne Sicht. Wenn die Mooskugeln sich nicht irgendwann in Fäden auflösen würden…

Dann kam die Entscheidung, aus der Wohnung auszuziehen. Das mittlerweile vier Jahre alte Aquarium war auch reichlich zugekalkt, ich habe öfter den Filter komplett austauschen müssen, da er einfach verkalkt ist, und schön sah es auch nicht mehr aus – die Garnelen waren mittlerweile nur noch zu acht, die Schnecken standen gut im Futter. Zeit für was Neues.

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Das zweite Möbel nach einem Sofa, das in die neue Wohnung einzog, war dieses Kallax, auf welches das neue Aquarium gehoben wurde, nachdem es seine Einfahrphase auf dem Boden stehend überstanden hat.

Ich wollte mich wegen der wenige Nelen verkleinern, aber mittlerweile hatte ich so viel von Wassertests, Garnelenbabys und Dünger erzählt, das mein Freund mitmachen wollte. Es wurde also ein identisches 30l Nanoaquarium. Komplett neu eingerichtet, mit Bodengrund für die Pflanzen, einem neuen Filter, neuer, moderner Heizstab, CO2-Topper und Lufthebepumpe. Auch einige neue Pflanzen sollten kommen, also wanderte nur ein kleiner Ableger von dem Wald aus Wasserschrauben (Vallisneria americana) aus dem alten Aquarium ins neue. Da ein Aquarium eine Einfahrphase braucht, das ist die Zeit, in der sich gute Bakterien bilden und Nitrit in Nitrat umgewandelt werden kann, musste das neue Aquarium vier Wochen vor dem Umzug stehen. So hatten wir dann eine leere Wohnung, in der eine komplette Küche stand und in einem Zimmer ein voll angeschlossenes Aquarium auf dem Boden auf einem Brett. Ich musste das Einfahren aus diesen Zeitgründen etwas beschleunigen, und habe den alten Vorfilter in den neuen Filter eingesetzt, um die guten Bakterien zu übertragen. Das hat prima geklappt, denn es gab nie einen Nitritpeak (wenn das Nitrit noch nicht abgebaut wird und daher seinen Maximalwert erreicht hat). Jedoch gab es eine Bakterienblüte aufgrund der vielen Nährstoffe, die mit dem neuen Bodengrund und dem CO2 für die Pflanzen eingetragen wurden. Diese Bakterienblüte erledigte ich nach einigen positiven Wassertests mit dem dem Einsetzen von Blasenschnecken, die irgendwie zu jedem Aquarium gehören (sie kommen in der Regel als Ei mit gekauften Pflanzen mit). Die Bakterienschleier auf den Scheiben habe ich bei einem Wasserwechsel ein wenig abgewischt, die Schnecken erledigten den Rest.

Nach vier Wochen regelmäßigen testens konnten dann die Garnelen und Zebrarennschnecken einziehen.

Aquarium_Detail
Das neue Aquarium im Ganzen. Die Technik ist mehr oder weniger dieselbe geblieben, die Temperatur habe ich um einen Grad im Vergleich zum alten Aquarium gesenkt. Die Höhle im Vordergrund soll mal die Luftblasen von der Lufthebepumpe ausströmen, da kämpfe ich aber noch mit dem genauen Setting.

Das alte Aquarium habe ich komplett ausgeräumt, dann alle Tierchen abgefangen – sieh an, es waren sogar neun Garnelen! – und dann leer transportiert. Es steht als Backup nun im Keller. Behalten habe ich nur die Lufthebepumpe und das Thermometer. Schnecken und Garnelen sind in eigenen Tüten gereist und bekamen eine Styroporbox drumrum, damit das Wasser trotz der Autofahrt nicht zu sehr auskühlt. Sehr viel bessere Art, seine Tiere umzuziehen, als auf einem Brett!

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Einzug! Die Schnecken sind links im Beutel, die Garnelen rechts. Bei den Garnelen liegt ein Plastiknetz mit drin, da die Tierchen sich während der Reise irgendwo festhalten können müssen.

Ich habe diesmal den Schnecken 45 Minuten Zeit gegeben, sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Bei denen habe ich schneller neues Wasser hinzugeschüttet als bei den Garnelen, weswegen sie nach 45 Minuten schon einziehen konnten. Die Garnelen sollten sich etwas langsamer an die neue Temperatur und die neuen Wasserbedingungen gewöhnen. Das hat beides sehr gut geklappt! Die Wasserwerte im neuen Aquarium sind den alten sehr ähnlich, aber man weiß ja nie. Alle neun Garnelen sind freiwillig aus ihrer Tüte ins Aquarium umgezogen.

Zwei Wochen später sind die ersten Babys da. Nachdem sich Monatelang nicht fortgepflanzt wurde, waren zwei Garnelen rechtzeitig so trächtig geworden, das die Babys genau am Umzugstag schlüpfen könnten. 48 Stunden nach dem Umzug habe ich dann die erste Babygarnele entdeckt. Die Schnecken fühlen sich wieder wohler, und uns scheint es, als wären die Garnelen röter geworden (sie bekommen immernoch dasselbe Futter wie zuvor).

Der nächste Meilenstein werden die Posthornschnecken (Planorbarius corneus). Jetzt habe ich entdeckt, das nicht alle kleinen braunen Schnecken im Aquarium Blasenschnecken sind. Stellt sich heraus, dass an den neuen Pflanzen wohl Posthornschneckeneier waren! Da diese ähnlich groß wie meine Methusalem-Zebrarennschnecken werden und damit in direkter Futterkonkurrenz stehen, werde ich sehen, wer sich durchsetzt bzw. wer bleiben darf. Posthörner allerdings leben in stehendem Süßwasser, wären somit die artgerechtere Wahl. Ich hoffe, das sich beide arrangieren.

Posthorn
Eindeutig eine Posthornschnecke, die da rechts an der Scheibe hochschneckt. Außerdem: glückliche Garnelen (eine bereits wieder trächtig).

Insgesamt macht mir Aquaristik als Hobby wieder großen Spaß. Der Hänger mit dem alten Aquarium in der vorhergehenden Wohnung war wohl auch durch meine vielen Fehler begründet. Aquaristik braucht Zeit und einen Plan, mal eben neue Tiere reinschmeißen geht nicht! Ich habe über die Jahre so viel über die Haltung von Rückenstrichgarnelen gelernt. Mit der neuen Wohnung, in der der Wasserwechsel schon zweimal hervorragend funktioniert hat (auch hier hat die Gastherme Kupfer, aber der Durchlauferhitzer in der Küche nicht!), kann auch das Garnelenpflegen wieder erfolgreich angegangen werden!

*Sicherheitsschlaufen: das Kabel des entsprechenden Gerätes wird vor der Steckdose in eine tiefer liegende Schlaufe gelegt, damit eventuelles am Kabel herunterlaufendes Wasser nicht in die Steckdose laufen kann.


Für die Aquaristiker unter uns: Daten zum Aquarium

Dennerle Nano 30 l mit Bodengrund, Garnelenkies, Eckfilter mit Babyschutz, CO2 aus der Bioflasche mit einfachem Topper, Lufhebepumpe läuft nur stundenweise, Dennerle Nano Heizstab auf 24°C, Beleuchtung: Dennerle 5710 Nano Power LED 5.0

Besatz: neun erwachsene Rückenstrichgarnelen, zwei Babygarnelen gesichtet, zwei Zebrarennschnecken, Blasenschnecken, Posthornschnecken und leider auch Hüpferlinge

Pflanzen: Vallisneria americana, Alternanthera reineckii (rosanervig), Egeria densa, Lilaeopsis brasiliensis, Hemianthus callitrichoides („Cuba“)

Wasserwerte: Temperatur 24°C, PH 6,5 bis 7, Kupfer, Nitrit: 0 mg/l, sehr hartes Wasser (was für Karlsruhe typisch ist und an welches die Garnelen gewöhnt sind)

Diesmal alles gleich richtig – wir ziehen um.

Vielleicht hat der aufmerksame Leser auf den Bildern des letzten Beitrages Arme gesehen, die nicht meine sein können. Das sind die von meinem Freund. Mit dem, ich nenne ihn aus Datenschutzgründen ab jetzt Peter¹, ziehe ich bald aus unserer WG, die wir uns mit drei anderen Leuten teilen, aus. Wir ziehen in eine schöne, helle Dreizimmmer-Küche-Zweimal-Bad Wohnung im vierten Obergeschoss. Diese mieten Peter und ich von unserer super netten Vermieterin, und auch sie hat gesagt, dass ein bisschen was gemacht werden muss. Es wäre mit ein wenig Dübellöcher flicken und Farbe hie und da getan gewesen, wir leben aber beide seit Jahren in Zwischenlösungen, und diesmal soll es dauerhaft, schön und richtig sein. Deshalb renovieren Peter und ich die Wohnung. Die ganze Wohung. Nicht den Boden, der hat nämlich total schöne, historische Bodendielen aus der Erbauungszeit des Hauses, aber alles andere.

Schlafzimmer
Dieser wunderschöne Dielenboden! Das ist das Schlafzimmer, das erste Zimmer, das wir fertig gestrichen haben.

Irgendwie hat diese Wohnung eine gute Annmutung. Wir wissen auch nicht warum, und wie haben keinerlei Möbel außer der voll ausgestatteten Küche (die einfach in der Miete mit drin ist), aber wir fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Domizil. Oberste Priorität hatte das tatsächlich das Schlafzimmer, da wir uns ein neues Bett kaufen mussten. Damit das Bett geliefert und aufgebaut werden kann, musste das Schlafzimmer als erstes fertig werden. Zuletzt ist die Küche dran, da diese ohnehin eingebaut und damit bereits benutzbar ist.

Schlafzimmer_streichen
Ich habe ganz schön was gelernt beim Streichen, z.B. das abkleben viel länger dauert als das eigentliche streichen, und das es Folie gibt, an der schon Abklebeband dran ist. Wir sind bei weitem keine Profis, aber ich finde, das Peter und ich doch recht sauber arbeiten. Wir sind recht langsam, da beide voll berufstätig, aber Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Gang zur Toilette sind schon fertig.

Es ist mit dem Stand heute noch folgendes zu tun:

  • Flur streichen
  • Klo-/Waschbeckenumbau
  • Wände im Bad
  • Gastherme vom Installateur richten lassen
  • Liefertermin Bett
  • Liefertermin Sofa
  • Aquarium einrichten und einfahren
  • Organisatorischer Kleinkram wie GEZ, ummelden etc.

Der Umzugstermin soll Anfang Dezember sein. Ich freue mich schon!

¹ Peter ist anscheinend der häuftigste Vorname in Deutschland. Damit ist die Tarnung perfekt.

 

Heute rahmen wir uns ein Bild – Schattenfugenrahmen

Ich arbeite ja auch handwerklich, indem ich Kundenaufträge einrahme. Im Falle eines auf Leinwand gemalten Bildes, dass auf einen Keilrahmen gespannt ist, kann man eine sogenannte Schattenfuge als Rahmen nehmen. Dieser wird nicht direkt am Keilrahmen anliegen, sondern wird eben eine Fuge bilden. Das Bild muss auf einen Keilrahmen gespannt werden, denn sonst kann man das Bild nicht befestigen. Das heißt, alle Kunst auf Papier fällt damit weg.

Was braucht man also?

  • eine weiche Unterlage auf einem großen Tisch
  • ein auf Keilrahmen aufgezogenes Bild, egal ob original oder Kunstdruck
  • einen Schattenfugenrahmen, der auf jeder Seite 0,5cm größer ist als die größten Ausmaße des Bildes (diesen bekommt man im Künstlerfachhandel und in Einrahmungsfachgeschäften)
  • Pappstreifen
  • eine Bohrmaschine mit einem kleinen Bohrer (für Holz)
  • Schrauben mit Senkkopf (für Holz), in der Regel 2,5-3cm lang
  • eine Ahle
  • einen Aufhänger, das kann ein typischer Galerieaufhänger sein oder ein klassischer Dreiecksaufhänger (ist das Bild länger als 80cm auf der längsten Seite nimmt man  zwei Aufhänger)
  • einen Schraubendreher
  • einen Zollstock
01 Anfang
Man braucht: eine Unterlage, hier Bubblewrap und Papier, einen Schattenfugenrahmen, das Bild, einen Schraubendreher, Schrauben, Zollstock und Pappstreifen.

Zunächst legt man das Bild in den Rahmen, mit dem Motiv nach oben natürlich. Dann ein wenig mittig ausrichten und die Pappstreifen in die Fuge stecken. Hier ist wichtig, dass auf jeder Seite gleich viele Pappstreifen sind, in meinem Fall waren es sechs. Das Bild wird von diesen Pappstreifen straff im Rahmen gehalten werden, es darf richtig klemmen und gestopft werden – aber nicht zu sehr, damit die schmale Rahmenleiste nicht in der Mitte nach außen gedrückt wird.

02 Pappstreifen
Das Bild im Rahmen, mit allen Pappstreifen versehen.

Dann misst man von oben den Abstand zwischen der Außenkante des Bilderrahmens zum Keilrahmen. Das ist wichtig, damit man später beim bohren nicht genau in der Fuge herauskommt.

03 Mass_1
Bei mir waren es hier etwa 3 cm.

Jetzt kann das Bild samt Rahmen umgedreht werden, die Pappstreifen halten es im Rahmen fest.

In der Mitte jeder Bildseite wird diese 3 cm eine Markierung gemacht:

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Etwa 3cm vom Rand weg in der Mitte jeder Seite ein Kreuz. Ist das Bild größer als 80cm, dann braucht es zwei Schrauben auf der langen Seite.

Das ist die Markierung für die Bohrung. Es ist wichtig, das man mit dem Bohrer nicht nach vorn durchsticht und das Bild beschädigt. Ich schätze die Tiefe gleich beim Einsetzen des Bohrers in die Bohrmaschine ab und lasse den Bohrer gar nicht weit vorstehen.

Jetzt kann gebohrt werden:

05 Bohren
Die Kaffekanne ist optional. Arbeiten auf dem Esstisch. Man sieht, dass ich beim Bohren die Leiste des Keilrahmens etwas nach oben festziehe, auch wenn die Pappstreifen das Bild fest im Rahmen halten.

Die Schrauben dürfen, wie der Bohrer, natürlich nicht nach vorn durchkommen. sie dürfen also inklusive Senkkopf nicht länger als der Rahmen und der Keilrahmen zusammen sein.

06 Schraube
Hier ein Foto meiner Handwerkerhand mit der passenden Schraube. Diese ist genau richtig, etwas kürzer als Rahmen und Keilrahmen zusammen.

Durch die Bohrlöcher kann das Bild in den Rahmen geschraubt werden. Diese Art der Rahmung ist kleben vorzuziehen, denn das Bild kann so einfach herausgeschraubt werden und neu aufgespannt werden oder neu gerahmt werden.

07 Schrauben
Morgens nach dem ersten Kaffee auf dem Küchentisch schrauben. Vier Schrauben kann man schon mal von Hand schrauben, für mehr wäre ein Akkuschrauber dann praktisch….

Und wieder umdrehen! Das Bild ist jetzt fest, und die Pappstreifen können herausgezogen werden.

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Ein schöner Schatten in der Fuge! Die Pappstreifen sollten nicht leicht herauszuziehen sein, sondern etwas klemmen.

Jetzt ist das Bild fast fertig, von vorn wird nochmal kontrolliert, ob alle Fugen gleich breit sind. Manche Keilrahmenbilder sind nicht exakt rechteckig oder an einer Seite schief, das wird man in einem geraden Schattenfugenrahmen sehen. Meistens stellt man das aber erst durch nachmessen fest und es guckt sich wirklich weg, wenn das Bild an der Wand hängt.

09 fast-fertig
Kontrolle von vorn. Mein Keilrahmen ist zwar gut abgelagert, aber gerade.

Nochmal umdrehen – jetzt zahlt sich die Unterlage aus. So kann man das Bild noch nicht aufhängen, es fehlt noch der Aufhänger.

10 Aufhaenger
Ich habe den typischen Galerieaufhänger verwendet, mit zwei kleinen Schräublein befestigt.

Hier kommt die Ahle zum Vorstechen zum Einsatz. Oben in der Mitte des Rahmens, etwas nach unten versetzt, damit die Schräublein nicht in der Fuge zum Vorschein kommen. Mein Bild ist ziemlich genau 70x50cm groß und mit dem Rahmen zusammen sehr leicht, sodass ein kleiner Aufhänger genügt.

11 fertig
Und fertig! Nachdem ich das Bild im Rahmen hatte, habe ich festgestellt, dass ich gar keinen Platz zum Aufhängen habe. Ups. Aber ich ziehe bald um, dann bekommt es einen Ehrenplatz.

Bei meinem Bild hat die Höhe des Keilrahmens mit der Innenhöhe des Rahmens perfekt zusammengepasst, ich habe mir einen Rahmen ausgesucht, der für diese Standartkeilrahmen hergestellt wird. Standart sind etwa 2cm. Man kann aber auch 4cm hohe Keilrahmen kaufen, da braucht man dann einen höhere Schattenfugenrahmen. Möchte man ein 2cm hohes Bild in einen für 4cm gedachten Rahmen setzen, kann man das Bild aufbocken. Dazu gibt es im Baumarkt praktische Leisten, die man sich zusägen  und auf dem Keilrahmen anschrauben kann. Dann geht das Rahmen genau wie oben beschrieben vonstatten, nur das man noch durch diese zusätzliche Leiste bohrt.

Damit haben wir meinem Original einen schönen Rahmen gegeben. Nachmachen durchaus empfohlen, aber der Rahmen darf gern im Fachgeschäft gekauft werden, man möchte ja den lokalen Einzelhandel unterstützen, nicht?

 

Jacke aus den 1770er Jahren II

In den 1770ern muss es auch schon Haken und Augen gegeben haben. Ich habe mich ja so unwohl in der Jacke gefühlt, in die ich so viel Arbeit gesteckt hatte. Jetzt endlich habe ich mal Augen unter den Knöpfen angebracht und siehe da: plötzlich ist alles ganz anders!

neu_vorn
Die Jacke an der Schneiderpuppe. Die Puppe trägt kein Korsett.

Die Jacke steht am Ausschnitt etwas ab, was mir jetzt an der Puppe erst auffiel, da sie ja mit einem Fichu, einem Einstecktuch, getragen wird. Mit dem Fichu sieht es perfekt aus….

neu_detail
Ich liebe es, an der Puppe Details zu fotografieren! Hier sieht man oben das erste Auge etwas hervorspitzen.

Damit wäre das Projekt endgültig abgeschlossen. Eine tragbare, bequeme Variante der Jacke ist entstanden und wird wohl zum WGT das ganze schwarz aufmischen.

 

Pet en l’air – jetzt mit Schneiderbüste

Guten Morgen!

Mein letzter Post war dann tatsächlich der Schubs, den ich gebraucht habe, mir eine Schneiderbüste zu kaufen. Ich habe mir eine einfache Styropor-Puppe vom bekannten Internet-Versandhaus ausgesucht:

Vorn
Das Kleid vom letzten Blogbeitrag in präsentabler Form, mit Poschen darunter, aber ohne Korsett – die Puppe hat (noch) nicht ganz meine Maße.

Ich werde sie mit etwas Schaumstoff unter dem sehr festen, elastischen Bezug noch auf meine Maße hochpolstern. Der Unterschied ist gar nicht so groß!

Das Kleid selbst hat ein paar Nähfehler, die an der Puppe ganz gut zu sehen sind. Ich lebe damit, als „historisches“ Projekt aus meiner mittleren Nähphase.

Hinten
Die Falten hinten fallen jedoch ganz ordentlich.

Ich kann sogar Details fotografieren!

Links eine Ansicht von hinten. Ich hatte derweil wohl eine halbe Recherche durchgeführt, denn die Schulterteile sind historisch korrekt aufgesetzt und nicht einfach rechts-auf-rechts angenäht. Schade, dass ich noch nichts von Robings wusste, der Falte, unter der die Nadeln für den Stecker versteckt werden. Deshalb ist auf dem rechten Bild im Schulterbereich so ein Gefalte zu sehen. Aber im Detail ist das Kleid sehr hübsch! Die Rüschen sind mir gut gelungen. Die Halskette stammt von einem Flohmarkt in London.

Ich habe mit der Schneiderbüste auch gleich einen Hut bestellt, von der vertrauenswürdigen Nashimiron:

Hut
Ich glaube, 1/3 meiner Hüte stammen von ihr.

Damit ist ein weiteres Projekt abgeschlossen und ich habe was zum Anziehen für den nächsten größeren Anlass!

Pet en l’air oder ein ufO ist kein ufO mehr

Ich hatte ein wenig Urlaub. Es wurde auch ein Abenteuer unternommen, aber dazu kommt vielleicht noch ein großer Blogbeitrag. Ich hatte aber auch Zeit zum Nähen – und Geburtstag, weswegen ich Geburtstagsgeld hatte. Zuerst wusste ich nicht, was ich damit anfangen soll, aber dann dachte ich, ich gehe diesmal keine Kompromisse ein und kaufe den teuren Stoff, den ich mir immer zu dem Pet en l’air vorgestellt habe: reine Seide.

Zu dem was? Ein Pet en l’air, wörtlich „Pups in der Luft“, ist eine Art kurze Robe á la francaise. Die Kleiderform mit den typischen Falten hinten, aber nicht bis zum Boden reichend, nannte man bis in die 1740er „casaquin“, erst danach kam die pupsige Bezeichnung auf. Ich habe so ein Teil von ganz, ganz früher im Schrank, aber nur ein einziges Mal mit einem viel zu schweren roten Rock auf dem WGT getragen. Heute nähe ich auch anders, ich würde die Bänder für die Verzierung nicht mehr ganz hart historisch inkorrekt mit einem Rollsaum versehen, aber so habe ich das eben damals gestaltet, als mir Akuratesse noch nicht so wichtig war.

Pet_1
Das gute Stück. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, wann ich das genäht habe. Ups. Das Oberteil selbst ist aus Baumwollstoff, aber die Deko schon aus Dupion-Seide.

Ich hatte also dieses „unfertige Objekt“, kurz ufO, jahrelang im Schrank und jetzt endlich den Stoff, den ich mir immer dazu vorgestellt habe. 3m wunderbare, nicht ganz tiefschwarze Dupionseide. Der Stecker zu dem Kleid ist auch schon lange verloren, aber Poschen sind vorhanden, damit es auch seine typische querovale Form bekommt.

Stoff
Links das Oberteil, danach der Stoff für die Saumrüsche, dann der für die Dekorüsche und dann der eigentliche Rockstoff.

Es ging also damit los, das ich historisch unkorrekt Stoffstreifen durch die Overlockmaschine gezogen habe.

Overlock
Der Streifen Washitape sorgt dafür, dass alle Steifen am Ende gleich breit sind.

Und dann habe ich, ebenso historisch unkorrekt, alles durch den ruffler (den „Rüscher“) gezogen:

ruffler
Made in China, macht das Nähen so viel leichter! Laut ist der ruffler. Aber hinten kommt eine fertige Rüschendeko raus.

Das Zusammenfügen der Teile war dann leicht, es sind eigentlich nur Rechtecke, die in eine Rockform gebracht werden. Nicht vergessen oben in der Mitte vom Rock etwas Länge rauszunehmen, denn durch die querovale, ausladende Form hängt der Rock sonst vorn zu tief.

Saum
Den Rock an einer Wäscheleine aufhängen und den Saum im Stehen stecken entspannt den Rücken und die Knie ungemein. Ich brauche mal einen richtigen Arbeitstisch, immer alles auf dem Boden machen ist nichts auf Dauer…

Die Rüsche habe ich mit einer simplen Schablone aus Papier aufgesteckt. Ich wollte das Schlichte des Kleides beibehalten und habe daher nur eine einfache, wellenförmig laufende Rüsche eingeplant.

Ruesche_1
Idealerweise hätte ich die Wellenwiederholung auf den Rockumfang berechnet und die Welle etwas steiler und kleiner gemacht, aber es hat fast gepasst.

Es wird langsam klar, das das eher in Richtung „gothic meets rococo“ als historisch korrekt geht, das ist aber auch ok, denn wann außer zum WGT kann ich in seidenen Röcke rumlaufen? Ich kaufe mir zu dem Kleid noch einen opulenten Hut, und e voila, neues Outfit gefunden!

Ruesche_2
Das silberne Band vom Oberteil musste natürlich wiederholt werden, also habe ich es einfach beim Annhähen mitlaufen lassen. Das hat überraschend gut funktioniert.

Was jetzt noch fehlt sind ein Stecker und ein sinnvolles Foto, wenn ich das Kleid an habe. (Oder ich kaufe mir endlich mal eine Schneiderpuppe….)

Ruesche_3
Fertige Wellen mit silbernem Band.
stecker
Ein kleiner, leicht schiefer Stecker. Das macht aber nichts, fertig im Kleid sieht man das gar nicht mehr. Muss ich eben auf der einen Seite mehr wegstecken.

ideal Voll Zick Zack Deluxe

Wie versprochen nun ein kleiner Artikel zur ideal-Nähmaschine. Hergestellt für Quelle in den 50er/60er Jahren, meine habe ich – auf dem Sperrmüll gefunden. Sie stand nach dem Sperrmüll noch auf der Straße, denn deutscher Sperrmüll nimmt keine Elektrogeräte mit. Der Koffe fehlte. Ich hab noch ein wenig abgewartet, ob doch noch jemand kommt, aber nein, und dann habe ich das Ding einfach nach Hause geschleppt. Yay, gratis Nähmaschine!

Und ein Test ergab: sogar funktionsfähig! Ein Füßchen dabei, und Unterfadenspulen hat es auch noch ganz viele. Leider war die Verkabelung auch noch Original, und da in meiner alten Wohnung schon das Bügeleisen die Sicherung rausgehauen hat, wollte ich das Risiko nicht eingehen, eine Vintage-Verkabelung zu verwenden. Also ab zu einem liebem Freund, der neue Kabel machen kann.

… Und da stand die ideal dann ein paar Jahre. Weder er noch ich hatten „Nähmaschine reparieren“ als Priorität, außerdem konnte ich die ideal in meiner kleinen Wohnung ohnenhin nicht sinnvoll stellen. Und die Brother gab es ja auch noch. Doch dann musste diese Brother zur Wartung – worauf also nähen in der Zeit?!?

Das verlorene Kind kehrte generalüberholt und mit neuen Kabeln – aber noch dem originalen Fußanlasser – zu mir zurück. Jetzt auch mit Platz zum Stellen – ich bin derweil umgezogen.

idal
Das ist ideal. In wunderbarem 60er-Jahre-Design!

Erste Nähversuche sind geglückt, die Brother bekam derweil etwas Wellness.

Huelle

Als erstes habe ich eine Hülle für die Nähmaschine selbst genäht, da der Koffer ja fehlte. Das Füßchen ist das für den Zick-Zack-Stich, und in Zukunft wird das wohl auch meine Zick-Zack-Maschine werden, darauf ist sie nämlich hervorragend spezialisiert!

P.S. Das dieser Blog keine Videos zulässt gibt es etwas Bonus-Inhalt auf Welcome to my Worlds-Facebookseite.