Ledergebundenes Notizbuch mit Namen III

Der letzte Teil ist schnell erklärt:

Anpappen
Schwarz die Buchdecke, weiß ein einfaches Blatt Druckerpapier.

Der Buchblock wird in die Deck positioniert, dann wird die Buchdecke flach ausgelegt. Ein Stück Druckerpapier – Zeitung geht nicht, da die Druckerschwärze abfärben kann – wird unter das Vorsatzblatt geschoben. Das Vorsatzblatt anschmieren, Buchdecke zuklappen und Löschkarton und ein Stück Folie einlegen. Die Folie schützt den Buchblock vor Feuchtigkeit und wird dementsprechend auf der Buchblockseite unter den Löschkarton geschoben. Mit dem anderen Buchdeckel wiederholen.

Trocknen
Vorderer Buchdeckel mit dem Löschkarton schon eingelegt.

Dan wird das Buch wieder über Nacht gut beschwert. Die Seite mit dem Namen kommt wieder auf ein Stück Filz.

Fertiges-Buch
Und das ist dann das Ergebnis!
Rueckseite
Auf der Rückseite sieht man den Fehler im Leder ganz gut. Ich finde, sowas gehört aber dazu.
erhaben
Ein Foto vom Buchrücken. Hier sieht man ganz gut, dass der Schriftzug gar nicht so sehr hoch steht.

Insgesamt ein aufwendiges Projekt. Wenn man nicht ohnehin schon einiges an Werkzeug da hat wird es auch schnell ziemlich teuer. Die Stunden, die man für das Ausschneiden des Namenszuges braucht, kann man einsparen, indem man den Namenszug einfach weg lässt. (Ich habe Überlegungen gestartet, die Buchstaben 3D-drucken zu lassen, aber das ist noch nicht spruchreif.) Aber die tolle Haptik der Buchstaben unter dem Leder wiegt die Zeit um einiges auf!

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