Schlossführerschulung

Der Blog fing so gut an, mit regelmäßigen Beiträgen, aber seit Januar mache ich zusätzlich zum Vollzeitjob in der Galerie eine Schlossführerschulung. Das ist eine von Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gegebene Schulung, die mich am Ende befähigen soll, in einem der Schlösser professionell Führungen zu geben. In freier Mitarbeit, zum Glück, denn das ist schon mit der Schulung ziemlich anstregend. Später kann ich dann, denke ich, meine Arbeitszeiten frei wählen. Diese Schulung bezieht sich diesmal auf die Schlösser Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen. Ich möchte jetzt gar nicht über die ganzen Details schreiben, die ich jeweils gelernt habe, das kommt vielleicht später, sondern lieber erst mal ein paar Fotos zeigen!

Treppe
1 Heidelberg: Die Treppe, die zum Schloss führt. Das war an dem Tag, an dem der Orkan über Süddeutschland zog. Ich hatte extra Fahrzeit deswegen eingeplant und dann nieselte es in Heidelberg bloß!
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2 Heidelberg: Die „spannende“ Ruinenseite. Im Vordergrund der Burggraben, dann der Ruprechtsbau, Bibiotheksbau und Frauenzimmerbau. Den englischen Bau habe ich nur angeschnitten. 15. bis 16. Jahrhundert.
Grotte
3 Heidelberg: Ruinen der Arkaden im Hortus Palatinus („Pfälzischer Garten“). Ich war vorher schon oft in Heidelberg, aber bis zu diesen Arkaden bin ich nie gekommen…. Da gibt es so viele künstliche Grotten! Und dank des Regentages hat es überall schön geplätschert.
HD_2
4 Heidelberg: Heidelberg, dramatisch nach dem Orkan. Der Neckar als graues, Hochwasser führendes Band. Rechts am Rand der Heiligenberg.
Schwetzingen
6 Schwetzingen: Der Mittelbau war zum Ehrenhof hin eine Wasserburg aus dem Mittelalter, was man, finde ich, auch sieht. Alles andere wurde in barocker Zeit angebaut. Schwetzingen war eine reine Sommerresidenz, sprich, nur ein paar Kamine – für heutige Schlossführer und Gäste sehr erfrischend!
Retiraden
7 Schwetzingen: Drei der „Retiraden“, sprich der Toilettenhäuschen, außem am neueren, barocken Teil des Schlosses.
Blick
8 Schwetzingen: Blick vom Dach des Schlossens gen Heidelberg. Schwetzingen liegt genau auf der Achse Königsstuhl-Pfälzer Wald. Letzterer war an dem Tag gar nicht zu sehen, den Königsstuhl sieht man hier schwach.
Lost-place
9 Schwetzingen: Besonderes (unscharfes, da beinah aus der Hüfte geschossenes) Schmeckerchen: Das dritte Geschoss des Schlosses ist noch nicht ausgebaut und nicht öffentlich zugänglich. So sieht ein Schloss aus, bevor es restauriert wird!
Theater
10 Schwetzingen: Das Theater von Schwetzingen wird heute noch bespielt, allerdings befindet sich hinter der barockisierenden Fassade der Bühne eine „moderne“ Bühnenmaschinerie aus den 1970er Jahren. Der Publikumssaal ist Original, aber mehrfach über-restauriert, und das sieht man als halbwegs Sachkundiger auch. Dennoch schön!

Beitragsbild: Foto vom Schlossdach Richtung Pfälzer Wald.

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