Hallo und herzlich willkommen! Heute ist der Tag, an dem mein Blog „Welcome to my world“ endgültig online geht. Unter Über gibt es mehr Informationen. Schaut euch um und habt Spaß – wenn es Fragen oder Anmerkungen gibt, probiert das Kontaktformular, findet meine Seite bei Facebook oder Kommentiert!

Es ist noch einiges im Aufbau, in der Projektübersicht gibt es eine Liste der Dinge (unter …mehr), die ich noch machen muss.

Wer schneller lebt ist eher fertig.

Irgendwie ist das Leben schneller als dieser Blog. Derzeit sind von den im Bereich Projektübersicht gesammelten Projekten schon zwei fertig, nämlich die Patchworkdecke und der Motten-Kissenbezug. Dazu dann später mehr.

Der Blog soll Anfang Oktober online gehen. Ich bin schon recht aufgeregt! Etwas Werbung habe ich auf facebook schon gemacht, aber bisher nur im Freundeskreis.

Robe a lá Polonaise oder doch lieber Regency….?

Vor einiger Zeit war ich im Karstadt, weil ich Material für einen Rucksack brauchte. Leider hatte Karstadt auch einen Sale für Meterware, und natürlich konnte ich nicht rausgehen, ohne da zugeschlagen zu haben.

Stoff

Das habe ich gekauft: 5m von diesem wundervollen Gemisch (Viskose, Baumwolle, Polyester)! Diese Farbe! Kräftiges violett mit gold, was soll da schon schiefgehen? Gekostet hat mich das Stöffchen nicht mehr als 3 €/m. Historisch korrekt ist natürlich was anderes, aber historisierend geht allemal. Nur, jetzt liegt der Stoff schon seit einiger Zeit in meiner Stofftruhe und ich kann mich immernoch nicht entscheiden, was ich machen soll. Eine Robe á la Polonaise, wie ich schon vier Stück habe? Oder doch eher ein Empire-Kleid, wie ich nur zwei Stück habe? Oder ganz was anderes? Ideen habe ich genug:

Robe a lá francaise
Robe á la Francaise, um 1770-1780, Mint Museum, Inventarnummer: 2003.58A-B

 

Dieses Kleid beweist zumindest, das es violette Roben um 1770 gab. Es ist eigentlich eine Robe á la Francaise, hat also die berühmten Watteaufalten hinten, wird aber auch gerafft gezeigt:

Robe a lá francaise, als Polonaise gerafft
Robe a lá francaise, als Polonaise gerafftum 1770-1780, Mint Museum, Inventarnummer: 2003.58A-B

 

 

Gar nicht schlecht, oder? Eine Polonaise habe ich schon so oft genäht, eine Francaise nur zweimal bisher – und beide Male bin ich an den Falten beinah verzweifelt. Also vielleicht doch etwas einfacheres?

Eine andere Idee wäre ein Empire/Regency-Überkleid wie dieses hier:

Regency
1797, Journal des Luxus und der Moden

Das ist bei näherer Betrachtung eigentlich meine Lieblingsvariante. Ein zart gestreiftes Kleid hätte ich schon:

Regency
Ich in meinem Regency-Kleid.

Ha, ich habe sogar einen Schnitt für das Überkleid, bei dem genannten Schnitt ist ein Überkleid dabei!

Also habe ich jetzt fünf Meter Stoff, vorgewaschen und verarbeitungsbereit, den ich zusätzich zu meinen ohnehin geplanten Nähprojekten in ein Überkleid für mein altes Regency-Kleid verwandeln werde. Demnächst mehr!